Treffen Festival: Lande Hekt (UK) & Bärchen und die Milchbubis
Festival Line Up
Lande Hekt (UK)
Bärchen & Die Milchbubis
Am 19.09. richtet sich Tapete Records für einen Abend im Nachtasyl ein, bei dem zwei ziemlich unterschiedliche Seiten des Labels aufeinandertreffen:
Zum einen findet Lande Hekt ihren Weg zu uns! Die UK-Underground-Songwriterin hat Ende Januar ihr neues Album „Lucky Now“ veröffentlicht und wir sind freuen uns darauf das Album das erste Mal in Hamburg zu erleben! Zwar länger dabei aber mit ähnlichem DIY-Ethos gesellen sich die Punk-Ikonen Bärchen und die Milchbubis dazu! Und - wer weiß - vielleicht werden Sie sogar neue Songs spielen?
Lande Hekt
Lande Hekt ist still und heimlich zu einer der besten Underground Songwriterinnen Großbritanniens geworden. Auf ihrem Debütalbum Going To Hell von 2021 und dem Nachfolger House Without a View von 2022 erforschte sie ihre queere Identität, Nüchternheit und Kindheitstraumata – verpackt in gefühlvollen, dialogartigen Indie-Pop, der ihr Support-Slots für Bands wie Alvvays, Throwing Muses und The Beths einbrachte. Ihr neues Album Lucky Now, geschrieben und aufgenommen mit Produzent Matthew Simms (Wire, It Hugs Back), zeigt Lande Hekt in ihrer bislang reifsten und selbstbewusstesten Form. „Ich mache mir nicht mehr so viele Gedanken darüber, wie ich mich präsentiere“, sagt Hekt. „Ich versuche, weniger darüber nachzudenken, wie etwas wirkt, und einfach Songs zu schreiben, die mich mit mir selbst und meinen Werten verbinden.“ Hekts musikalische Bezugspunkte – The Wedding Present, The Sundays, The Replacements – sind dieselben geblieben. Gleichzeitig hat sie sich aber auch tiefer mit anderen Einflüssen auseinandergesetzt. Lucky Now ist stark geprägt von Twee Pop und Jangle-Pop der 1980er, etwa von The Pastels, Tallulah Gosh und The Bats – sowie von moderneren Vertretern dieses Sounds wie Autocamper und Jeanines, was sich in den ekstatischen, aufsteigenden Melodien und den wunderschönen, greifbaren Gitarren zeigt.
Bärchen & Die Milchbubies
Zu »Jung kaputt spart Altersheime« schunkelten die Punks schon Anfang der 80er. Der Slogan traf die Stimmung der Zeit. Keiner konnte sich vorstellen, älter als 25 zu werden. No Future! war das Motto all der trotzigen Nichtskönner und sensiblen Selbstdarsteller, die damals den Punk für die BRD entdeckten. Mittendrin waren Annette (»Bärchen«) und ihr Rudel renitenter Oberstufenschüler (»die Milchbubis«). Sie drehten ihre Verstärker auf, und machten aus wenigen Akkorden so viele Songs wie möglich. In den Texten ging es um die Abkehr von der Gesellschaft mittels Humor, Alkohol und Selbstzerstörung.
Alle Daten
- 19. September 2026 20:30
